2          Bezugsrahmen der OKJ

Dieses Kapitel wird nach den Rückmeldungen überarbeitet. Das Folgende stellt daher nur erste Überlegungen dar. Nebst Erlebnisraum und Ressonanzraum stehen weitere Überlegungen im Raum.

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OKJ zeichnet sich durch ihre kath. Trägerschaft sowie durch ihre ausserverbandliche Organisationsform aus. Charakteristisch für diese sind minimale Strukturen, welche mannigfaltige Realisierungen zulassen und ermöglichen. Die OKJ schafft zudem für junge Menschen durch ihr Profil Erlebnis- und Resonanzräume[1] im Kontext von Religion, Glauben und Spiritualität mit der einfachen Zugänglichkeit der OKJA. Die beteiligten Jugendlichen, jungen Erwachsenen sowie Jugendarbeitenden bestimmen ihre Themen und Ausgestaltungsformen eigenständig. Leitend dafür sind die pluralen Interessen und Anliegen junger Menschen. Deren Umsetzungen können verschiedene Formen der Beteiligung aufweisen, von unterschiedlicher Dauer des Engagements sein, sowie variierende zeitliche Rahmen beinhalten. Die interessens- und themenbezogene Zusammenarbeit ist das zentrale Anliegen der OKJ. Aus diesem Grund wird nicht auf eine Identifikation junger Menschen mit dem Begriff «offene kirchliche Jugendarbeit» hingearbeitet, wie sie im ausgeprägten Sinne bei (kath.) Jugendverbänden und Vereinen existiert. Die OKJ ist somit als «technische Klammer» dieser pluralen Arbeit zu verstehen, welche mittels Netzwerkarbeit mit der Deutschschweizer Fachstelle für offene kirchliche Jugendarbeit (Fachstelle OKJ) fachlich fundiert wird.

 

[1] OKJ kann ereignisstarke Erlebnisräume konzipieren und fördernd die Reflexionsprozesse begleiten. Aufgrund ihrer Subjektorientierung jedoch nicht gewährleisten, dass vom Subjekt das Erlebnis qualitativ als Erfahrung beurteilt wird.