8          Kirchliche*r Jugendarbeiter*in in der OKJ

Kirchliche Jugendarbeiter*innen geben massgeblich der OKJ vor Ort ihr Profil, indem sie sich authentisch in die Begegnungen mit jungen Menschen einbringen und animierend wirken. Kirchliche Jugendarbeitende benötigen daher einen entsprechenden Freiraum und das Vertrauen der Auftragsgebenden, um aus ihrer Fachlichkeit UND Persönlichkeit agieren zu können. In der Zusammenarbeit mit jungen Menschen ist eine Authentizität erforderlich, welche durch Kongruenz und Offenheit besticht. Die Übernahme von auferlegten Rollen, welche mit der Person des*r kirchlichen Jugendarbeiters*in nicht im Einklang stehen, ist kontraproduktiv. Eine sorgfältige Klärung der Erwartungen an die kirchlich Jugendarbeitende Person und der Kompetenzen, Haltungen und Bereitschaft des*r kirchlichen Jugendarbeiters*in ist für eine gelingende OKJ grundlegend.

Angeregt durch das Dokument des Vorbereitungstreffens zur Jugendsynode skizziert Papst Franziskus in Christus vivit 246 ein deutliches Profil von Begleitpersonen. Die folgenden Profilansprüche für die OKJ gilt es individuell auf Stärken und Schwächen zu reflektieren.

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