5.2           Inklusive OKJ

OKJ realisiert das Prinzip der Inklusion , ein «Ganzes» zu schaffen, das keine Separation erzeugt und sich als System der Vielfalt anpasst. Dabei achtet sie auf die individuellen Bedürfnisse, die gruppendynamischen Gegebenheiten und die spezifischen Möglichkeiten und Interessen. Mit dem Prinzip der Inklusion zeigt die OKJ ihr Interesse an allen und ihr Engagement für alle jungen Menschen. Junge Menschen mit Behinderung, aus sozial belasteten Situationen, mit Flucht- oder Migrationshintergrund, jeglicher sexueller Identität und Orientierung (LGTBIQ+), aus allen sozialen Milieus und Einkommensschichten usw. sollen in der OKJ miteinbezogen werden. Dazu entwickelt sie ihre Methoden und Konzepte laufend weiter, um tragende Gemeinschaften bilden zu können, die sich durch eine Haltung von Toleranz und Akzeptanz auszeichnen.

Die durch junge Menschen (mit-)ausgewählten Themen, spezifischen Interessen, religiösen Praktiken und Fragestellungen erzeugen Gruppenbildungen innerhalb des angestrebten «Ganzen». Dies widerspricht nicht dem Prinzip der Inklusion, sondern ist ein Ausdruck der Diversität junger Menschen. OKJ fördert diese interessenbezogenen Gruppenbildungen, die es den jungen Menschen ermöglichen, sich mit Gleichgesinnten über gemeinsame Interessen, Anliegen etc. vertieft auseinanderzusetzen. Gleichzeitig ist OKJ darauf bedacht, dass diese Gruppen auch mit Menschen anderer Interessen und Anliegen im Dialog sind.

Das Prinzip der Inklusion fördert letztlich junge Menschen in ihrer persönlichen Entfaltung und positiven Verortung in einer pluralen Welt. Dabei stärken die Erfahrungen der Inklusion Werte wie Solidarität, Toleranz und Wertschätzung gegenüber Mitmenschen.